ABI Vegas

ABI Vegas

Das diesjährige Motto der Abiturienten des Gewerblich-Technischen Gymnasiums in Biberach entführt den Betrachter gedanklich ins Mekka des Glückspiels. Doch machte die Schulleiterin der Karl-Arnold-Schule, Renate Granacher-Buroh, schon zu Beginn ihrer Begrüßungsrede klar, „dass die Noten nicht gewürfelt wurden“. Sie gliederte dabei ihre Ansprache in vier Unterthemen: Zum ersten sei die Reifeprüfung eben kein Glücksspiel und zu den Schülerinnen und Schülern gewandt, „Sie haben den höchsten Schulabschluss unseres Systems erworben“, gleichzeitig dankte sie an der Stelle dem zuständigen Abteilungsleiter des Technischen Gymnasiums, Michael Kovacs, der „Sie drei Jahre lang väterlich umsorgte“. Gleichzeitig habe Mathelehrer Kovacs „seinen Schülerinnen und Schülern die Wahrscheinlichkeitsrechnung beigebracht, von einem Glücksspiel kann also nicht die Rede sein“. Als zweiten Aspekt hob die Schulleiterin hervor, dass die Schule kein „Ponyhof“ sei: „Sie kamen vor drei Jahren aus verschiedenen Schulen mit unterschiedlichen Laufbahnen mit dem Ziel des Erwerbs der allgemeinen Hochschulreife. Das Gesamtergebnis von 2,4 zeigt, dass es die richtige Wahl war.“ Gar philosophisch wurde die rührige Schulleiterin bei ihrem 3. Unterpunkt: „Homo ludens, also der spielende Mensch als Gegensatz zum Homo faber, dem arbeitenden Menschen“ Spielen heiße aber nicht zocken, befand Granacher-Buroh, und stelle nach Friedrich Schiller eine ganzheitliche Leistung dar, denn „ohne Spieltrieb und Kindskopf würden manche Problemlösungen nicht zustande kommen“. Schließlich ermutigte Renate Granacher-Buroh in ihrem letzten Unterpunkt die frischgebackenen Abiturienten „zur Übernahme der gesellschaftlichen Verantwortung. Unser Land lebt von der Innovationskraft der Techniker und Ingenieure. Dabei kommt es an die, die Mitte zwischen Arbeit und Spiel zu finden“.

Durch das nachfolgende Programm führten charmant und sicher Annika Schoch und Schülersprecher Peter Aßfalg. Alle Lehrerinnen und Lehrer durften dabei zu Beginn auf die Bühne, wobei es unter großem Beifall des Publikums in der vollbesetzten Biberacher Gigelberghalle natürlich Rosen für die weiblichen Pädagogen und Schokoladenkekse für die Herren dieser Zunft gab. In Anlehnung an den „Homo ludens“ folgten im weiteren Verlauf des Abends noch viele (Glücks)spiele mit den Lehrern, die eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass sie nicht nur in den Klassenzimmern eine glückliche Figur abgeben können.

Die Schulleiterin überreichte dann mit Abteilungsleiter Michael Kovacs Preise, Belobigungen und Zeugnisse. Als Jahrgangsstufenbeste mit der Note 1,0 erhielt Verena Funk den Preis des Landrats, den Hilde‐Frey‐Preis, den Ferry‐Porsche‐Preis, den IHK‐Preis für die Talente der Region im Fach Technik und Naturwissenschaft und eine Einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Nektarios Nakos bekam mit der Endnote 1,3 den Preis der Schule, den Boehringer‐Ingelheim‐Preis für naturwissenschaftliche Leistung und den Preis der deutschen Mathematiker‐Vereinigung, Moritz Wolf erhielt mit der Note 1,4 eine Einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und einen+ Buchpreis. An der gleichen Mitgliedschaft mit dem gleichen Notendurchschnitt darf sich Noah Huber freuen. Mit der jeweils gleichen Gesamtnote von 1,5 bekamen Franziska Elgas und Maria Zinser den Preis der Gestaltung. Johannes Moll erhielt mit der Endnote 1,8 die Einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und mit 1,9 sein Mitschüler Jonathan Hofmann den Preis der deutschen Mathematiker‐Vereinigung, einen Buchpreis

und die Einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Last but not least betrat Sabine Romer mit einer Gesamtnote von 2,0 die Bühne, sie wurde mit dem Scheffelpreis für überragende Leistungen im Fach Deutsch belohnt.

In der Klasse TGG 13/1 erhielten Nina Sauerbeck (1,7) ,Laura Fels (1,8),Kai Grab (1,9),Luisa Blasizzo (1,9)und Sabine Romer (2,0) eine Belobigung. Über ihr Abiturzeugnis freuen sich aus der gleichen Klasse: Denis Ali‐Rezai, Jennifer Bruckner, Jana Domnowski, Eslem Tuba Elibol, Simon Gerster,Felix Graf, Manuel Herrmann, Leon Jehle, Kevin König, Nora Kunkel, Lena Lohmüller, Artur Mitrachow, Nicol Rinker, Sophia Schäfer, Eric Scherrle, Andre Schmieder, Peter Schüßler, Patrick Straub, Andrea Stürmer, Cagla Tasci, Aleksandra Tazbirek,Jani Torikka und Paul Zeschmann.

Belobigungen in der Klasse TGG 13/2 gab es für Maria Zinser (1,5).Franziska Elgas (1,5),Ane Marija Ristova (1,6),Linda Walcher (1,8),Veronika Wiens (1,8), Sina Majer (2,0)und mit der gleichen Note Dominique Jana Grohnert. Ihre Zeugnisse erhielten: Julia Buck, Erika Dejnes, Jeannette Desef, Leoni Friedrich, Melina Heß, Maximiliane Heudorfer, Annette Högerle, Theresa Kohle, Maike Lachmair, Anna‐Sophie Mack, Diana Menig, Meriel Rundel, Celina Scheuerl, Charlotte Schick, Patricia Schmitz, Alina Schneider, Annika Schoch und Stefanie Wild

In der Klasse TGI 13 bekamen Noah Steigmiller (1,7),Johannes Moll (1,8) und

Jonathan Hofmann (1,9) eine Belobigung, Zeugnisse gab es außerdem für Tobias Angele, Peter Aßfalg, Tim Bauer, Dominik Coenen Pierre Coquet, Erik Dwornik, Sven Gaupp, Marvin Geier, Oliver Jans, Nico Tim Kögel, Patrick Mansk, Levi Mayer, Marc Miller, Andreas Reinke, Lukas Schmid, Kilian Wachter und Johannes Zell.

Belobigungen in der Klasse TGM gab es schließlich für Moritz Wolf (1,4), Noah Huber (1,4), Thomas Herrmann (1,8), Christopher Zell (1,8), Lukas Welte (1,8), Silas Schoch (1,8), Christof Reder(1,9), Christian Gross (1,9),Niklas Wehr (1,9) und Felix Dangel (2,0), ihr e Zeugnisse in Empfang nahmen Julius Boscher, Valentin Buschle, Moritz Jäckle, Timo Koch, Lukas Kunz, Philipp Merk, Timo Romer, Kevin Schafitel, Markus Schneider, Monique Stockart und Florian Stroebele.