Sabine Romer

Landesliteraturpreisträgerin an der Karl-Arnold-Schule

Am 14. Juli erhielt Sabine Romer aus der Klasse für Gestaltungs- und Medientechnik am Technischen Gymnasium in Biberach einen Literaturpreis vom Land Baden-Württemberg beim Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“. Die Aufgabe bestand darin Texte, Bilder und Materialien zum Thema „Heimat: Weggehen – ankommen“ zu sammeln und daraus einen Text zu schreiben.

Die Preisverleihung fand im Haus der Heimat statt. Die Festansprache hielt Ministerialdirektorin Gerda Windey, die ihre Wurzeln in Rumänien hat. Sie erinnerte an die 14 Millionen Menschen, die nach der Katastrophe des zweiten Weltkrieges ihre Heimat verließen. Viele kamen damals nach Baden- Württemberg und suchten hier eine neue Heimat und setzten ihre Hoffnung auf das System der parlamentarischen Demokratie

Auch Sabine Romer hat sich in ihrem Essay mit der Geschichte ihrer Familie beschäftigt. Ihre Großmutter musste ebenfalls im Winter 1944 mit einem überfüllten Boot über die Ostsee flüchten und die Worte, mit denen die Flucht beschrieben wird, erinnern uns an Bilder und Berichte aus den heutigen Medien. In ihrem Freundeskreis hat sie viele ihr nahestehende Personen dazu befragt, was ihnen Heimat bedeutet, dabei ist ein sehr facettenreicher, spannender und wunderbarer Text entstanden.

Im Gedächtnis geblieben ist auch ein Zitat aus ihrem Text, welches von Dostojewski stammt „Ohne Heimat sein, heißt leiden“.

Barbara Litz