Foto: Karl-Arnold-Schule

Hauptgeschäftsführer IHK Otto Sälze, Landrat Dr. Heiko Schmid, Dr. Stefan Brand FbF

Lernfabrik Industrie 4.0

Jetzt kann der Unterricht „Industrie 4.0“ für Schülerinnen und Schüler in den Berufen der Metall- und Elektrotechnik sowie angehende Techniker beginnen.

Der Kooperationsvertrag zwischen Landkreis als Schulträger, IHK Ulm und dem FbF wurde am 30.Januar 2017 mit Fertigstellung der Anlage unterzeichnet. Landrat Dr. Heiko Schmid bezeichnet die Lernfabrik als Meilenstein in der beruflichen Bildung. Mit dem Hightec-Labor und dem großen Engagement der Lehrkräfte werde die duale Ausbildung und der Wirtschaftsstandort Landkreis Biberach noch attraktiver.

Die Lernfabrik 4.0 ist ein Labor, das im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können.

Die Kosten für die Lernfabrik 4.0 betragen ca. 900.000 Euro. Durch die Zusammenlegung von drei Räumen im BSZ-Gebäude konnte das Industrie 4.0-Labor mit 32 Labortischen, einem Grundlagenlabor und einer „Smart-Factory“ großzügig ausgestattet werden. Das Land gewährt für die Lernfabrik einen Zuschuss von ca. 440.000 Euro für die Ausstattung und Qualifizierungsmaßnahmen der Lehrer. Die IHK Ulm übernimmt einen Anteil von 10 % der Investitionskosten.

Die Weiterbildung übernimmt der Förderverein für berufliche Fortbildung (FbF) und beteiligt sich mit einem Betrag bis zu 25.000 Euro an der professionellen Qualifizierung der in der beruflichen Fortbildung tätigen Lehrkräfte. Im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung stellte Rainer Erhard, ein Lehrer der KAS, das komplexe System vor und erklärte alle Arbeitsschritte zu der die Anlage fähig ist.